2.1.21
mar
23
2011
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Burnout Prophylaxe und Möglichkeiten zur Vorbeugung

Burnout Prophylaxe was ist das, bzw. welche Methoden können helfen, einem Burnout vorzbeugen? “Burnout” ist als eine eher neuere Erscheinung im öffentlichen Diskurs weit verbreitet und gehäuft anzutreffen. Wie aber schützt man sich effektiv davor, in das Loch des Ausgebranntseins zu fallen, sich leer und erschöpft zu fühlen? In den folgenden Zeilen sollen einige wirksame Strategien und Taktiken vorgestellt werden, die ihren Teil dazu beitragen können, dem neuzeitlichen Phänomen des Burnout prophylaktisch zu begegnen.
1. Klinken Sie sich auch einmal aus

Moderne Kommunikationstechnologien sind allzu oft Segen und Fluch zugleich. Wie sie einerseits ermöglichen, in Kontakt zur Welt zu treten, stellen sie auch ein Einfallstor dar, durch welches die Welt ihrerseits in Verbindung zu einem treten kann. Permanent erreichbar zu sein, stellt als Grundgefühl an sich bereits ein gewisses Quantum an Stress und Angespanntheit dar, auch wenn es womöglich bereits als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. Klingelt dann aber tatsächlich ständig das Handy oder vermeldet das Smartphone fortwährend eine neue, vermeintlich wichtige Kurzmitteilung oder Email, dann steigert sich der latente Grundstress schnell zur aktuellen Hochspannung. Daher ist ein wichtiges Element zur Burnout-Prophylaxe, die Geräte zumindest phasenweise auch einmal abzustellen.

2. Partner nicht vernachlässigen

So wichtig der Job mitunter sein mag, er stellt keineswegs alles im Leben dar. Besinnen Sie sich gelegentlich auf diese scheinbar Binsenweisheit und richten Sie vor allem auch Ihr Handeln dementsprechend aus. Dies bedeutet, dass gelegentliche Zeiten, die einzig mit dem Partner verbracht werden, Gold wert sind, um die innere Balance wieder herzustellen. Freilich sollte beim Theaterbesuch, beim Kinogang oder bei der Kunstausstellung das Handy ausgeschaltet sein (s.o.).

3. Regelmäßige Entspannung auch alleine

Nicht immer kann der Partner auf den Plan gerufen werden, um die eigenen Stresshormone wieder auf ein gesundes Maß herunterzufahren. Erforderlich ist dazu vielmehr, dass Sie regelmäßig auch für sich selbst sorgen und Ihre Entspannung gewährleisten. Hierzu sollte sie ein fester Bestandteil des Tages werden und mit entsprechender Priorität versehen werden. Es genügt insoweit schon, wenn Sie täglich 15-25 Minuten meditieren, spazieren gehen oder eventuell auch lediglich in den Himmel schauen und ihren Atem beobachten. Sie müssen nichts Aufregendes tun (im Gegenteil), entscheidend ist nur, dass das Aufsuchen von Oasen der Ruhe für Sie zur Selbstverständlichkeit wird.
4. Sport treiben – aber ohne Stress und Leistungsdruck

Stress im Büro und am Schreibtisch drängt nach einer Kompensation durch sportliche Bewegung. So kommt es zur paradoxen Situation, dass in der vermeintlichen Anstrengung (Sport) die Entspannung zu finden ist, die in der scheinbar entspannten Situation des Sitzens in Büros und Konferenzen häufig Fehlanzeige ist. Es ist jedoch nicht notwendig, sogleich mit Stoppuhr bewaffnet auf die Jagd nach neuen, sportlichen Rekorden zu gehen. Zwei- bis dreimal pro Woche etwa eine halbe Stunde bis Stunde moderater Sport genügen bereits zur Burnout-Prophylaxe. Besonders beliebt sind insoweit Schwimmen in Frei- oder auch Hallenbad, Radfahren (auch zu Hause vor einem TV-Gerät) oder auch Tai-Chi oder Qui-Gong.
5. Gönnen Sie sich erholsamen Schlaf
Burnout vorzubeugen ist nicht in letzter Linie auch eine Frage des “richtigen” Schlafes. Damit die nächtlichen Stunden Ihnen hinreichend viel Kraft zur Bewältigung des täglichen Pensums liefern können, empfiehlt es sich, einige Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr zu essen; auch alkoholische Getränke sollten die Ausnahme und nicht etwa die Regel sein.
6. Spezielles Coaching für Führungskräfte und Manager
Auch im Beruf sollte man vorbeugen anstatt spätere Symptome zu bekämpfen. Für leitende Angestelle und Führungskräfte empfiehlt sich ein spezielles Burnout Manager Coaching, um den gefahren eines Burnouts präventiv den Wind aus den Segeln zu nehmen.

 

Written by admin in: Psychisches Wohlbefinden | Etiquetas:

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