Bei stegenden Arbeitslosenzahlen, sinkenden Berufsaussichten, schwachen Einkünften oder in Situationen, die einem eine geregelte Arbeit oder Arbeitszeit nicht möglich machen, steigt die Anfrage nach Heimarbeitsmöglichkeiten immer mehr an. Wer „Heimarbeit“, „online Geld verdienen“ oder „Nebeneinkommen von zu Hause aus“ oder ähnliche Begriffe im Internet sucht, wird schnell überschwemmt von meist unseriösen Angeboten und so genannten „Reich in 2 Wochen“ – Anzeigen. Die meisten Angebote informieren nicht richtig über die angebotene Tätigkeit und es muss vorab irgendeine Gebühr, Starterpack, E-Book oder sonst irgendetwas gekauft werden. Die Qualifizierung für die entsprechende Stelle wird nicht hinterfragt. Eindeutige Bauernfängerei! Seriösere Online-Marketing Angebote (wie zum Beispiel das Erstellen von Affiliate-Webseiten oder Onlineshops) setzten in der Regel fortgeschrittene Kenntnisse voraus.
Es hat schon seine Gründe, dass es nur wenige Menschen gibt, die Ihren kompletten Lebensunterhalt im Internet verdienen. Viele Anbieter übertreiben bei der Höhe oder der Einfachheit der Aufgabe. Wer verdienen will muss arbeiten, das ist klar.

(c) Paul-Georg Meister/pixelio.de
Was kann denn der arbeitswillige tun, um auch ohne spezifische Internetkenntnisse online etwas dazuzuverdienen?
Informieren Sie sich über professionelle Angebote. Vertrauen Sie keinen Anbietern, die eine Vorab-Zahlung verlangen. Sie sind Spezialist auf einem bestimmten Gebiet? Dann melden Sie sich doch bei frag-einen.com an. Das Angebot richtet sich an Experten auf bestimmten Gebieten, wie Ärzte, Rechtsanwälte, IT-Experten, Reisespezialisten, Steuerberater, Astrologen, Ernährungsberater, Fitnesstrainer, Gärtner… und viele mehr. Das Prinzip ist einfach: Der Nutzer stellt eine Frage auf der Plattform und bietet einen bestimmten Betrag für die Beantwortung der Frage seitens eines Spezialisten. Die angemeldeten Spezialisten können diese Frage beantworten und bekommen eine Vergütung. Vorteile für Nutzer ist die qualifizierte schnelle Beantwortung ihrer Fragen. Experten können schnell etwas dazu verdienen und helfen. Wichtig bei dem Angebot: Sie müssen nachweisbar Experte auf Ihrem Gebiet sein. Bei einigen Angeboten wird ein Jahresbeitrag für Experten erhoben (z.B. Anwälte).
Aber auch in anderen Bereichen finden sich Möglichkeiten, online etwas dazu zu verdienen. Jomondo.com bietet eine große Vielfalt an Aufträgen in verschiedensten Bereichen. Firmen publizieren Aufträge in dem Portal. Nutzer können je nach Tätigkeitsgebieten die Jobs durchsuchen und sich bewerben. Die Bezahlung ist in der Regel fair je nach Aufwand kalkuliert. Die Firmen entscheiden sich für den Bewerber und geben ihm den Auftrag. Die Fülle der Bewerberangebote macht es mitunter schwierig, einen Auftrag zu erhalten.
Wer gern und gut schreibt, kann zum Beispiel bei textbroker.de mit dem Verfassen von Texten etwas dazu verdienen. Interessierte melden sich auf der Plattform an und verfassen einen Testtext. Nach Bestehen werden offene Aufträge angezeigt. Die maximale Anzahl der Wörter ist vorgegeben und die Bezahlung erfolgt pro Wort. Der Auftraggeber selbst prüft die Arbeit. Hat der Schreiber am Ende mehr als 10 Euro erwirtschaftet, so wird er ausgezahlt. Mit rund 5€ Stundelohn bei konsequenter Arbeit ist die Vergütung zwar eher gering, aber für Schreibfreunde durchaus geeignet.

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Wie auch bei den anderen Portalen müssen Arbeitswillige bei Clickworker.com vorerst einige Tests absolvieren. Anschließend haben sie Einsicht in die verschiedenen Angebote die zur Verfügung stehen. Die Aufgabengebiete sind vielfältig, vom Verfassen von Texten und Bewertungen über das Beantworten von Sms oder Übersetzungen, hier kann jeder eine mehr oder weniger anspruchsvolle Aufgabe finden. Je nach Auffand kann hier ein guter Nebenverdienst ergattert werden. Die Bezahlung erfolgt entsprechend dem zeitlichen Aufwand, der für die Durchführung der entsprechenden Aufgabe kalkuliert wurde.
Wer arbeiten möchte, der kann seriöse Angebote finden und bei konsequenter Durchführung auch angemessene Einkünfte erzielen. Ein ordentliches Gehalt, dass zum Leben ausreicht ist jedoch meist nicht möglich.