Penisverlängerung – Der neue Größenwahn
Wie sich auch immer mehr Frauen einen größeren Busen wünschen – vor allem, seit dies mit einer einfachen Operation möglich und mittlerweile auch gesellschaftlich weitestgehend anerkannt ist, so mehrt sich auch seitens der Männer der Wunsch nach einer Penisverlängerung.
Ob dies in jedem Fall tatsächlich angebracht ist, sei einmal dahingestellt. Schließlich haben Studien zufolge rund 90% der Männer einen Durchschnittspenis zwischen 14,5 und 16,1 cm. Drei Viertel der Männer würden jedoch durchaus ihr bestes Stück etwas vergrößern, wenn es einfacher und weniger kostenaufwändig wäre. Das würde auch erklären, warum ca. 60% der Männer schon einmal in Bezug auf ihre Penisgröße geflunkert haben. Vor allem im Freundeskreis wird gerne Mal ein ordentliches Stück aufgerundet.
Neben der chirurgischen Penisvergrößerung stehen Männern vor allem zwei seriösere Methoden zur Verfügung, die wohl nachweislich dem Wachstum des männlichen Gliedes noch etwas auf die Sprünge helfen kann. Das ist zum Einen das so genannte Streching – spezielle Übungen zur Penisverlängerung und zum Anderen die mechanische Streckung mithilfe von Geräten – so genannten Penisstreckern.
Spezielle Massagetechniken und Handgriffe können das Penisgewebe so dehnen, dass der Penis dauerhaft an Länge und Umfang hinzugewinnt. Bereits nach wnigen Monaten soll man deutlichen Zuwachs um bis zu 5 cm spüren. Die bekanntesten dieser Übungen sind die so genannten Jelq-Techniken die auf arabische Männertraditionen zurückzuführen sind. Jelquen aus dem arabischen bedeutet soviel wie melken. Diese Techniken kann Mann mit etwas Massageöl und etwas mehr Geduld und Ausdauer einfach zu Hause zu machen – absolut natürlich und kostengünstig.
Eine weitere Möglichkeit zur Penisverlängerung sind die vorab bereits erwähnten Penisstrecker. Hier gibt es verschiedene Modelle, die alle ähnlich und auf dem gleichen Prinzip funktionieren. Von Phallosan bis Penimaster – ihre unbeholfen plumpen Namen wecken vor allem eins: die Skepsis interessierter Männer. Doch haben bereits verschiedene Studien ihre Wirkung bestätigt. Die Resultate die Mann durch die Behandlung mit einem Penis Expander erreicht liegen teilweise nur geringfügig unter den zu erwartenden bei einer operativen Penisaugmentation. Einige der Geräte werden bereits im medizinischen Bereich (z.B. nach einer Penisoperation oder nach der Entfernung der Prostata) angewendet und sogar auch in deutschen Apotheken angeboten.
Die Modelle sind nicht billig. Bis zu 300€ müssen die Kaufwilligen berappen. Die Erektionsfähigkeit wird durch die Anwendung nicht beeinflusst. Jedoch kann es mitunter zu Hämatomen und sogar zu Verletzungen kommen. Vor allem eine zu starke Einstellung der Zugkraft ist dafür verantwortlich. Aus diesem Grund ist die Einhaltung der Bedienungsanleitung besonders wichtig.
Ob nun mit Übungen oder Streckgeräten, der Weg zu ein paar cm mehr ist entweder zeitraubend und ermüdend oder schlicht teuer… Ob sich das lohnt entscheidet jeder für sich. Sicher sind ein paar cm mehr ein Schub für das Selbstbewusstsein eines jeden Mannes, doch liegt die wahre Ursache des angenagten Ichʹs des Mannes eben doch ganz anders.
