Was tun gegen Schuppen
Schuppen sind in erster Linie kein gesundheitliches, sondern eher ein ästhetisches Problem. Es handelt sich um abgestorbene Hautzellen. Jeder hat sie. Sie entstehen durch die ständige Erneuerung der Kopfhaut. Obwohl Schuppen wie gesagt nur als ästhetisches Problem angesehen werden, können Betroffene unter starkem Juckreiz leiden der, wenn sie dem Kratzen nicht wiederstehen können, sogar zu Blutungen führen kann.
Verursacher des Juckreizes ist ein Hautpilz, der so genannte Pityrosporum ovale. Dieser Pilz lebt von den Fetten auf der Kopfhaut. Bei der Verdauung dieser Fette produziert der Pilz Substanzen, die das Jucken hervorrufen. Es entsteht ein Kreislauf, denn durch das Kratzen müssen wieder neue Zellen produziert werden, mehr Schuppen entstehen.
In vielen Fällen können Schuppen ohne Hautärztliche Hilfe selbst geheilt werden. In stärkeren Fällen sind Mittel gegen den vorab genannten Hautpilz. Fragen Sie einfach Ihren Apotheker. Schwangere oder Betroffene von Haarausfall sollten jedoch vorsichtig bei Arzneimitteln sein und es erst einmal mit einem entsprechenden Shampoo probieren.
Einige Anti-Schuppenshampoos können das Problem innerhalb weniger Tage lösen. Benutzen Sie am besten ein spezielles Markenshampoo wie Head & Shoulders. Führen Sie ca. 3 oder 4 Mal wöchentlich eine Haarwäsche durch, lassen Sie das Shampoo einige Sekunden in die Kopfhaut einziehen und spülen es ordentlich mit viel Wasser aus. Es sollten keine Reste auf der Kopfhaut verbleiben. Verzichten Sie auf Föhnen, die heiße Luft kann die Kopfhaut austrocknen und schädigen. Lassen Sie Ihr Haar lieber an der Sonne trocknen. Ein wenig Sonne kann heilend wirken.